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Single-Sign-on soll Mitarbeitern den Weg in eine Vielzahl von Informationssysteme ebnen

Klinikum Stuttgart arbeitet mit Caradigm an klinikweiter Einführung

 

Hamburg, 30. April 2014 – Zum 1. Juli 1999 haben sich die vier städtischen Krankenhäuser Bürgerhospital, Katharinenhospital, Krankenhaus Bad Cannstatt und Olgahospital zum Klinikum Stuttgart zusammengeschlossen. Damit einher ging auch die Vereinheitlichung der IT-Infrastruktur. Das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) ist nunmehr zentraler Zugangspunkt zu allen Informationen. Die 52 Fachabteilungen des Klinikums arbeiten dabei mit mehr als 100 verschiedenen Subsystemen.

Jede Abteilung arbeitet also neben dem KIS durchschnittlich mit zwei Fachlösungen. Und die Anwender müssen sich für jede einzelne Lösung Passwörter merken und sich während ihrer Arbeit in jede Einzelne immer wieder ein- und ausloggen. Wie sich das auf die Arbeitsabläufe auswirkt, schildert Gerhard Härdter, Leiter Servicecenter IT im Klinikum Stuttgart: „Digitalisierung tut Not. Je mehr Daten und Abläufe wir aber digitalisieren, desto knapper werden die Arbeitsplätze, weil immer mehr Mitarbeiter an ihnen arbeiten müssen. Da führen Verzögerungen zwangsläufig zu Schlangen vor den Computern.“

Der IT-Leiter nennt noch eine weitere Herausforderung: „Heute geben die Pflegekräfte ihre Anforderungen noch mit einem Stationsaccount ein. Der Arzt, der die medizinische Notwendigkeit bestätigt, meldet sich dann selbstverständlich vorher persönlich am System an.“ Dieses Verfahren muss sich allerdings ändern, wenn das Klinikum die digitale Pflegeplanung und -dokumentation einführt. Dann wird auch jede Pflegekraft als Named User geführt.

Alle Informationen per Single-Sign-on

Um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, will das Klinikum Stuttgart für alle medizinischen und pflegerischen Fachkräfte eine Single-Sign-on-Lösung einführen. „Der Anwender meldet sich schnell und einfach an einem System an und hat dann übergreifend Zugriff auf alle Informationen, die er gemäß seinen Berechtigungen sehen und bearbeiten darf, egal in welchem Subsystem die originär vorgehalten werden“, beschreibt Härdter das geplante Szenario. Voraussetzung für reibungslose Abläufe ist dabei ein schneller Benutzerwechsel; verlässt ein Anwender seinen Arbeitsplatz, meldet er sich mit einem Klick ab. Für die Umsetzung dieses Projektes erarbeitet das Haus zusammen mit Caradigm ein Proof of Concept.

Als Pilotabteilung dient die Radioonkologie, da dort mit dem KIS sowie dem Radiologie-Informations- und dem Bilddaten-Managementsystem die wichtigsten Lösungen im Einsatz sind. Dazu muss eine Spezialapplikation für die Strahlentherapie in das Single-Sign-on integriert werden. Die Systeme sind teils betagt und laufen mit unterschiedlichen Betriebssystemen, was die Einbindung erschwert. „Das ist ein echter Härtetest für Caradigm, rechnen wir doch in der ersten Phase bereits mit 70 bis 100 Anwendern“, so Härdter.

Warum geht das Klinikum Stuttgart dieses ambitionierte Projekt nun mit Caradigm an? „Ein wesentlicher Grund: Das Unternehmen ist aus unserer Sicht momentan das einzige, das Systeme einbindet, die nicht über eine spezielle Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung (API) verfügen“, erläutert der IT-Leiter. Ein gutes Gefühl sollte ihm zudem geben, dass die Lösung bereits weltweit im Einsatz ist.

Die ersten Erfahrungen stimmen Gerhardt Härdter durchaus hoffnungsfroh. „Die Zusammenarbeit verläuft sehr gut. Die Mitarbeiter sind professionell, so dass ich glaube, dass wir unser erstes Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss bringen können.“

Klicken Sie hier um mehr über die Lösung zu erfahren

Kontakt

Ronald Reis
Marketing Manager
Caradigm

ronald.reis@caradigm.com

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